VR Endgeräte

VR Brillen

Manche Virtual Reality Anwendungen lassen sich auch auf einem 2D Monitor anschauen. Dabei geht aber das „Mittendrin statt nur dabei“ Gefühl von VR vollständig verloren. Deswegen ist es sinnvoll VR-Anwendungen mit speziellen VR-Headsets zu erleben.

Zum Ansehen eines Projekts

  • reicht theoretisch schon ein Smartphone mit einer entsprechenden Brillenhalterung, z.B. NK G04 (NK VR Brille für Handy – 3D Virtual Reality Brille, 11,9 cm (4,7 Zoll) – 6,53 Zoll, Blickwinkel 90 – 100 Grad, 360 Grad drehbar, Objektiv und verstellbare Puppel, Schwarz)
  • hochwertiger: Meta Quest 3 (kann weitaus mehr als nur das Ansehen eines Projektes, z.B. auch VR-Spiele); allerdings: kostenloses Meta Konto notwendig (~580€)
  • PICO 4 Ultra VR Headset 128 GB VR Headset, auch hier: kostenloses Pico Konto nötig. (~500€)

Die genannten Brillen haben den Vorteil, dass sie ohne externen Zuspieler funktionieren. Man spricht von Standalone Headsets. Damit ist aber auch die Qualität der Darstellung durch die Rechenleistung begrenzt, die mit der verbauten Technik einhergeht. Diese ist auf dem Niveau von Mittelklasse-Smartphones und nicht vergleichbar mit dem, was ein leistungsstarker Spiele-PC oder eine Grafik-Workstation ermöglichen. Für fotorealistische Produktvisualisierung sollte daher ein solcher PC verwendet werden. Dafür sollten mindestens 1500€ eingeplant werden, weil die notwendigen Grafikkarten, die der limitierende Faktor für die fotorealistische und hochauflösende Visualisierung sind, leider sehr teuer sind. Ein schneller Prozessor ist ebenfalls wichtig, aber häufig nicht das entscheidende. Ein AMD Ryzen 7 Prozessor der Generation 7 oder neuer, oder ein Intel Core i7 der Generation 14 oder neuer sind empfehlenswert. Bei der Grafikkarte sollte es mindestens eine Nvidia RTX 4070 Super oder eine AMD RX 7900 XT sein. Für gehobene Ansprüche lohnt sich der Griff zur Nvidia RTX 4090, die dann allerdings schon alleine fast 2000€ kostet.

Die Verbindung zur VR Brille kann über ein schnelles WLAN hergestellt werden. Der Access Point sollte im gleichen Raum wie die VR-Brille sein. Durch Wände hindurch ist die Verbindung meist nicht genug um eine schnelle Übertragung ohne Ruckeln zu erlauben. Alternativ kann man die Brille über ein Kabel an den PC anschließen.

Hat man sehr hohe Ansprüche an die Visualisierung, dann kann evtl. auch ein PC-basiertes Headset wie die Pimax Crystal (~1600€) oder sogar die Varjo VR-4 (~6000€) sinnvoll sein.